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Laminat verlegen: hilfreiche Tipps

Laminat ist eines der beliebtesten Materialien für Bodenbeläge. Gewusst wie, wird das Verlegen des Bodenbelages zum Kinderspiel. Einziges Problem: weil es kein Einheitssystem für ein leimfreies Verlegen von Laminat gibt, sollten Hobby-Heimwerker individuelle Herstellerangaben unbedingt beachten. Auch die verleimte Variante für eine Laminatverlegung kommt für einige Beläge in Frage.

Wichtige Voraussetzung: der Fußboden muss komplett ebenerdig sein

Im allerersten Schritt sollte jeder Heimwerker überprüfen, ob der Fußboden wirklich ebenerdig ist. Bei Unebenheiten ist es vor den Verlegearbeiten dringend erforderlich, den Boden auszugleichen. Wichtig ist es daraufhin, das Verlegen des Laminats in der linken Raumecke zu beginnen. Es ist notwendig, dass die Nutseite in Richtung Wand zeigt und in Abhängigkeit des Systems im Vorfeld abgesägt werden muss. Damit die erforderliche Dehnfuge eingehalten wird, müssen sämtliche Abstandhalter schon zum Start der Verlegung an der Wand angebracht werden. Daraufhin werden alle Paneele aus der ersten Reihe mithilfe von einem Hammer und Schlagklotz aneinander gefügt. Das letzte Laminatteil aus der ersten Reihe wird passgenau zurecht gesägt und nun mit einem Zugeisen verkeilt. Ist der Wandverlauf nicht 100%ig gerade, wird der Wandverlauf zwar auf die erste Paneelreihe übertragen, doch im Anschluss werden die Paneele leicht auseinander gezogen. Die Paneele werden mit einer Stichsäge bearbeitet und letztendlich wieder zusammengefügt.

So funktionieren Verlegearbeiten an der zweiten Paneelreihe

Eine Verlegung der zweiten Reihe wird mit dem Restpaneel aus ersten Reihe fortgesetzt. Voraussetzung ist, dass dieser Abschnitt eine Länge von mindestens 20 Zentimetern aufweist, um genügend Festigkeit im Querfugenbereich zu gewährleisten. Sind die Abstandhalter angelegt und die Paneele weitestgehend dicht an die erste Reihe herangeführt, werden die Laminatteile durch einfaches Klopfen zusammengefügt. Im nächsten Schritt wird das zweite Paneel der zweiten Reihe bearbeitet, indem wiederum Hammer und Schlagklotz zum Einsatz kommen. Hilfreich ist es, zuerst die Quer- und dann die Längsseite zu schließen. Nun werden die Paneele reihenweise verlegt, bis die letzten Teile mit einem Zugeisen eingesetzt und am Ende verkeilt werden. Sind nach dem Verlegen der dritten Reihe noch immer offene Fugen erkennbar, sollten Heimwerker den kompletten Fußbodenbereich mithilfe von Spanngurten nachspannen – einschließlich der Reihenenden in Ausrichtung der Querfuge.

Ausstehende Paneelreste bei den Abschlussarbeiten

Bevor die Verlegearbeiten beendet sind, muss die verbleibende Paneelreihe der ausstehenden Größe angepasst und gesägt werden. Wird das ausstehende Paneel in der vorletzten Reihe angeordnet, bedarf es eines Paneelrestes, der mit einer Stichsäge bearbeitet wird. Sind die Verlegearbeiten komplett beendet, werden alle Abstandhalter und Keile im letzten Schritt beseitigt.

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