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Männer allein im Wald – aber sicher – mit Schnittschutzkleidung

Für all jene, die mit einer Kettensäge arbeiten, ist Schnittschutzkleidung mehr als nur eine Empfehlung wert. Eine gute Schnittschutzhose kann dafür sorgen, dass sich eine potentiell schwere Verletzung nur als kleiner Kratzer erweist. Wenn mit einem rasant drehenden Schneidewerkzeug gearbeitet wird, man dabei noch allein im Wald ist und die einzigen Menschen in Rufweite zufällige Passanten sind, dann führt an geeigneter Schutzkleidung kein Weg vorbei.

Funktionsweise von Schnittschutzkleidung

Schnittschutzkleidung ist – teils rundum, teils an exponierten Stellen (hängt von der Ausführung/Klasse ab) – mit langen, losen und sehr reißfesten Fäden gefüllt. Kommt man mit der Kettensäge an diese Stellen, wird zunächst der Oberstoff zerschnitten. Anschließend verwickeln sich die Fäden mit den Zähnen der Kettensäge und werden von dieser eingezogen. Dadurch soll letztlich die Antriebsscheibe der Kettensäge blockiert werden, wodurch diese ausgeht. All das spielt sich rasend schnell in nicht einmal einer Sekunde ab!

Wichtig ist, dass man auch tatsächlich eine Schnittschutzhose bzw. Schnittschutzkleidung trägt, die der Kraft der Kettensäge gewachsen ist. Und selbst dann wird man wahrscheinlich nicht ohne leichte Verletzungen davon kommen. Aber eben nur leichte … und keine potentiell entstellenden.

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  • Arten von Schnittschutzkleidung

    So wie es unterschiedliche Kettensägen von unterschiedlichen Stärken und Drehzahlen gibt, so gibt es auch unterschiedliche Klassifizierungen an Schnittschutzkleidung. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf den Schnittschutzhosen, da die Beine typischerweise dem größten Arbeitsrisiko ausgesetzt sind, wenn mit einer Kettensäge hantiert wird.

    Zum einen gibt es, mit Blick auf Schnittschutzhosen, drei Formen: A, B und C. Die Formen A und B sind leichter und nur an der Vorderseite geschützt. Sie sind für Waldarbeiter konzipiert. Also für Leute, die von Berufswegen routiniert mit einer Kettensäge umgehen und dementsprechend einen Kompromiss aus Tragekomfort und Schutzwirkung anstreben, um effizienter arbeiten zu können. Form C hingegen ist konzipiert für Privatleute, die nur gelegentlich mit der Kettensäge arbeiten. Dabei handelt es sich um Hosen, die rundum mit Schnittschutzmaterial (also den besagten Fäden) gefüllt sind. Allerdings sind die entsprechend steifer, was die Bewegung anbelangt.

    Generell wird Schnittschutzkleidung in vier unterschiedliche Klassen unterteilt, was den Grad der Schutzwirkung betrifft. Diese bemisst sich an der Kettengeschwindigkeit (bemessen in Meter pro Sekunde), der eine Schnittschutzhose im neuen Zustand trotzen kann:

    • Klasse 0 – 16m/s
    • Klasse 1 – 20m/s
    • Klasse 2 – 24m/s
    • Klasse 3 – 28m/s

    Klasse 1 wird im Handel an Privatleute meist als ausreichend deklariert. Allerdings muss man das hinterfragen. Seit es immer weiter Verbreitung gefunden hat, mit Holz zu heizen und entsprechend mehr Leute ihr eigenes Holz machen, sind auch mehr leistungsstarke Kettensägen im Umlauf, bei denen Klasse 1 nicht mehr genug Sicherheit gewährt. Also genau schauen, was die eigene Kettensäge leistet und dann die entsprechende Klasse wählen.

    Umgang und Pflege

    Es gibt drei Faktoren, welche die Schutzwirkung von Schnittschutzkleidung herabsetzen können: Beschädigungen der Einlagen, häufiges oder fehlerhaftes Waschen und allgemeiner Verschleiß bzw. Tragedauer.

    Sollten Beschädigungen an der Kleidung vorliegen, bei denen das Futter bzw. die Fäden offensichtlich in Mitleidenschaft gezogen wurden, sollte man die Kleidung austauschen. Die angegebene Schutzwirkung ist dann nicht mehr gewährleistet!

    Beim Waschen sollte man sich immer an die genannten Empfehlungen auf der Schutzkleidung halten. Typischerweise umfassen diese, dass man auf ein Schleudern in der Waschmaschine verzichten sollte. Zudem soll Schnittschutzkleidung immer nur an der Luft getrocknet werden. Der Hintergrund: Die Schleudergänge in Waschmaschine und Trockner begünstigen, dass das schützende Futter im Innern verrutscht, sich stellenweise ballt und die Schutzwirkung entsprechend ungleichmäßig wird.

    Des Weiteren hat Weichspüler nichts an Schnittschutzkleidung verloren.

    Zu guter Letzt nagt der Zahn der Zeit an der Schnittschutzkleidung. Für Waldarbeiter lautet die Empfehlung, Schutzkleidung nach spätestens 35 Wäschen oder 18 Monaten zu wechseln. Jedoch lassen sich derartige Angaben nur unzureichend auf den privaten Gebrauch übertragen, da dieser in aller Regel weit weniger anspruchsvoll und sehr viel unregelmäßiger ist. Aber auch als Privatnutzer sollte man Schnittschutzkleidung nach spätestens drei Jahren austauschen.

    Kein Kostenschnitt bei der Schnittschutzkleidung

    Gute Schnittschutzkleidung sollte im mindesten aus einer Hose und Schuhen bestehen. Auch ein Helm und Handschuhe sind empfehlenswert. Der Rest ist optional. Ganz billig ist das Ganze nicht. Insbesondere wenn man auf Nummer sicher gehen will und Schnittschutzkleidung höher als Klasse 1 sucht, wofür man sich wahrscheinlich an ein Fachgeschäft richten muss (im kommerziellen Handel ist fast alles Klasse 1).

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