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Sichtschutz für die Terrasse – Beispiele & Ideen

Viele Menschen bezeichnen ihre Terrasse auch gerne als „erweitertes Wohnzimmer“ und legen daher auch besonderen Wert auf deren Ausstattung. Viele haben bereits Erfahrungen gesammelt und getestet, welche Stühle, zum Tisch passen. Dazu ein paar bequeme Liegen zum Relaxen oder die Beleuchtung und andere schöne Accessoires, damit alles auch dem Stil des Hauses oder der Wohnräume entspricht. Wer sich so viel Mühe bei der Einrichtung seiner Terrasse macht, möchte danach auch die ungestörte Ruhe ohne neugierige Blicke von Nachbarn oder der Straße genießen. Ein vernünftiger Sichtschutz, der auch noch zum gesamten Ambiente Ihrer Terrasse passt, ist nun gefragt. Wir haben uns für Sie die Testergebnisse unterschiedlicher Hersteller angeschaut und auch Tests zu den diversen Sichtschutzverfahren unter die Lupe genommen. Die Möglichkeiten und Ergebnisse der Tests haben wir hier für Sie zusammengefasst.

Sichtschutz für die Terrasse vorgestellt:

Seitenmarkise
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Sonnensegel
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Pflanzenalternative
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Die Seitenmarkise - schneller Wind- und Sichtschutz mit einem Zug

Die Seitenmarkise ist komischerweise bei vielen Terrassenbesitzern immer noch so gut wie unbekannt. Dabei ist sie stabil und flexibel, sehr schnell aufgebaut, bzw. angebracht und mithin einer ihrer größten Vorteile: sie verschwindet sie nach Gebrauch nahezu unsichtbar in der unauffälligen Wandkassette. Die Seitenmarkise ist die beste Lösung für Menschen, die nur ab und zu einen Sicht- oder Windschutz benötigen und sonst eher den freien Blick auf andere Gärten genießen möchten. Eine Seitenmarkise wird einfach an einem Handgriff aus der Wandkassette herausgezogen und in einen Haltepfosten oder Wandhalter eingehängt. Dies sind gerade einmal zwei Handgriffe und der Sichtschutz ist fertig. Sobald Sie die Seitenmarkise nicht mehr benötigen, verschwindet der Stoff wieder unkompliziert in der fest installierten Wandkassette.

Welche Modelle sind erhältlich und wie wird sie befestigt?

Seitenmarkisen erhalten Sie in fast allen Farben und Größen. Abhängig von der Größe Ihrer Terrasse sind Standardmaße erhältlich, die in der Höhe zwischen 1,40 cm, 160 cm, 1,80 cm oder höher variieren. Entscheident sind mithin die Länge sowie die Anbringungsmöglichkeiten. Ist eine feste Wand vorhanden, kann die Markisenkassette dort befestigt werden, wenn nicht benötigen Sie einen Haltepfosten zum Einhängen und einen Kassettenpfosten, die beide frei stehend und für die Bodenverankerung vorgesehen sind. Selbstverständlich können auch vorhandene, stabile Pfosten einer Überdachung genutzt werden. Ob Wand, Boden oder Pfosten: Wichtig ist das Material.

Für Mauerwerk oder Beton nutzen Sie bitte handelsübliche Dübel, mindestens Größe acht (8) oder höher, da die anliegende Windkraft an der herausgezogenen Markise gewaltig sein kann.

Für eine Holzverankerung empfiehlt es sich mit Holzbohrer durch den Pfosten zu bohren, und für die Arretierung der Kassette durchgehende Schlossschrauben zu verwenden. Gerade dann, wenn es sich um relativ dünne Stützbalken (z. B. 5 x 5 cm) einer Überdachung handelt. In dickeren Balken ab ca 7 cm können auch entsprechende Spaxschrauben verwendet werden.

In jedem Fall darf die Eindringtiefe von 5 cm nicht unterschritten werden. Die Auszugslänge ist in der Regel variabel – je nachdem wie breit der Sichtschutz sein muss.

Alle auf die Palisaden fertig los!

Palisaden sind in der Regel senkrechte Holzpfosten oder Stelen, die nebeneinandergesetzt eine feste Sichtschutzwand bilden. Je nach Holzart lassen sich bereits hier schon schöne Varianten erreichen. Ob

  • Rotholz
  • Esche
  • Ahorn oder
  • Fichte

Jedes Holz hat seinen eigenen Charme und bringt mit der Zeit seinen eigenen Charakter stärker zum Ausdruck. Denn auch das Vergrauen oder Ausbleichen von Hölzern wird inzwischen von Landschaftsarchitekten gerne als Effekt eingesetzt. Wenn man dazu noch mit unterschiedlichen Höhen arbeitet, ist das ein weiterer schöner Aspekt in puncto Gestaltungsspielraum. Die einfachste und günstigste Variante sind angespitzte Holzpfähle, die mit einem Vorschlaghammer ins Erdreich getrieben werden. Ist das nicht möglich, weil Sie ein festes Betonfundament oder Steinplatten als Untergrund für Ihre Terrasse verwenden, können die Balken auch Plan gesägt und mit entsprechenden Bodenhülsen – meist aus Metall – im Boden befestigt werden. Palisaden gibt es außerdem aus Beton oder Naturstein. Die sind jedoch kostspieliger und lassen sich zudem nicht so leicht verarbeiten wie Holz. Das liegt zum einen am Gewicht, aber auch daran, dass sie für die Verankerung ein vernünftiges Fundament benötigen. Das bedeutet, der Boden muss aufgegraben werden, um eine ausreichende Tiefe zu erreichen. Denn ihre Natursteinstelen sollen ja nicht beim ersten Herbststurm umkippen. Wer es ganz modern mag, nutzt Palisaden aus Aluminium. Das sieht ebenfalls hochwertig aus, kostet aber mindestens, wenn nicht noch mehr.

Scherz beiseite: Einfache Holzpalisaden sind bereits ab 2 bis 3 Euro pro Meter erhältlich. Hier gehen die Preise, je nach Holzart bis rauf auf 100,- Euro oder in Ausnahmefällen auch mehr. Ähnlich verhält es sich bei Stein. Grob geschlagener Granit ist ab 6 Euro pro Meter erhältlich und schwankt je nach Qualität zwischen 8 bis 15 Euro sowie für sehr fein bearbeitete Natursteine sowie schwieriges oder seltenes Material durch aus auch 100,- bis 250 Euro je Meter. Betonstelen sind hier in etwa vergleichbar vom Preisgefüge, Aluminium bildet die Ausnahme und ist nicht unter 300, - Euro je Meter erhältlich und zudem kompliziert in der Montage, die dann meistens von Fachfirmen ausgeführt werden muss.

Sichtschutz auf der Terrasse ohne Bohren, Dübeln und Schrauben?

Wer keine Lust auf großen Aufwand hat und zudem weder Dübeln noch Schrauben möchte, hat ebenfalls einige Möglichkeiten. Die einfachsten sind Paravents, Sonnenschirme und Pflanzen.

Die erste Möglichkeit der Paravent.

Paravents lassen sich schnell und flexibel dort hinstellen, wo der Sichtschutz gebraucht wird. Doch genauso schnell haut es ihn aus den Socken, wenn ein Windchen weht. Um das zu verhindern, können sogenannte Seilanker verwendet werden, die am Paravent befestigt werden. Seilanker können überall angebunden oder werden in bereits vorgefertigte Ösen – in der Wand, am Boden in Balken – eingehängt. Eine praktische Variante sind auch Sandsackgewichte mit Schlaufen oder Ösen. Sie sind in unterschiedlichen Gewichtsklassen (5 kg bis 25 kg) erhältlich und haben den Vorteil der absoluten Flexibilität. Dort mit Seilen verankert fliegt Ihr Paravent nicht so schnell gen Süden. Paravents gibt es in unterschiedlichsten Ausführungen und Bespannungen.

Ob mit einer naturnahen Bespannung aus Schilf oder Bambus, Weiden- oder Rindenbast oder Kunststoffbespannungen mit absolut blick- und winddichten Segeltuchbespannungen, die in diversen Farben erhältlich sind, alles ist reine Geschmacksache. Auch Paravents aus einem Polyrattan-Kunststoffgeflecht haben ihren Vorteil, das die geflochtene Kunstfaser, sehr pflegeleicht und wetterfest ist. Auch hier bieten die Hersteller Modelle aus Holz bereits ab 50,- Euro an und wie bei allen Möglichkeiten finden sich hier die Unterschiede in der Ausführung, dem Material sowie der Marke. Sie können, wenn Sie möchten, 800,- oder 900,- Euro für einen Paravent ausgeben oder selbst mit Holzleim, Latten und Stoff eine individuelle Variante für 20 Euro herstellen. Alles eine Frage des Anspruches und des Geschmacks.

Die zweite Möglichkeit der Sonnenschirm.

Zu Sonnenschirmen lässt sich Ähnliches sagen wie zu Paravents. Unendlich viele Varianten in Ausführung, Farben und Stoffen, zu genauso vielen Preisen. Hier entscheidet allein Ihr Geschmack. Der Sonnenschirm ist mithin die flexibelste Möglichkeit eines Sichtschutzes, die allerdings im Sichtwinkel ihre Begrenzung findet. Einen Sonnenschirm ebenerdig auszurichten ergibt keinen Sinn, da sie dafür einfach nicht gemacht sind. Eine relativ gute Sichtschutzwirkung entwickeln sie aber für die Seite. Vorausgesetzt die Mechanik des jeweiligen Modells macht diese Bewegung und die Arretierung im Winkel mit. Hier ist der Knackpunkt nicht nur die Mechanik, sondern die Windanfälligkeit. Ohne einen vernünftigen Standfuß mit entsprechendem Gewicht sind Sie im wahrsten Sinne des Wortes aufgeschmissen. Denn der Sonnenschirm macht sich selbstständig, wenn die Windkraft für das Gewicht des Standfußes zu groß wird. Ist das Gewicht groß genug, können Sie es aber wohlmöglich nicht mehr von der Stelle bewegen oder nur unter großem Kraftaufwand. Das schränkt wiederum die Flexibilität stark ein. Daher am besten beachten, dass der schwere Standfuß eines großen Sonnenschirms in der Plattform Räder besitzt, damit Sie den Schirm einfach an einen anderen Platz rollen können.

Die dritte Möglichkeit der Pflanzen.

Pflanzen sind wahrscheinlich der beliebteste Sichtschutz, da sie langlebig und vergleichsweise günstig in der Anschaffung sind. Doch wer pflanzt, muss Geduld mitbringen. In der Regel dauert es seine Zeit, bis die Anpflanzungen dicht genug sind, bis ein vernünftiger Sichtschutz erreicht wird. Außerdem müssen Pflanzen gepflegt, gegossen und regelmäßig in Form geschnitten werden. Der Arbeitsaufwand ist entsprechend höher, im Vergleich zu anderen Möglichkeiten. Auch wird nicht jeder Strauch so blickdicht, wie Sie es gerne hätten. Und wenn der Winter kommt, wenn Sie bei der Anschaffung nicht auf Winterhärte und das Thema Immergrün geachtet haben, kann es schnell vorbei sein mit dem Sichtschutz. Immergrüne Pflanzen mit üppiger Blätterpracht sind genau das Richtige für einen guten Sichtschutz auf der Terrasse. Also beispielsweise ein Lorbeer, Hibiskus, Bambus oder der klassische Buchsbaum.

Fernöstliches Flair bringt auch das Chinaschilf. Ebenfalls gerne als Sichtschutz genommen: Kirschlorbeer oder Feuerdorn. Efeu bietet ebenfalls einen guten Blickschutz. Es braucht jedoch ein Rankgitter oder einen Maschendrahtzaun, an dem es sich entlanghangeln kann. Kübelpflanzen als Sichtschutz sind immer eine Alternative, wenn aufgrund des Bodenmaterials nicht fest eingepflanzt werden kann. Hierbei muss aber immer die Wurzeltiefe der Pflanzen in Kübeln und Kästen beachtet werden, die Sie verwenden wollen. Pflanzen sollten grundsätzlich winterhart sein, damit das Spiel nicht in jedem Frühjahr von vorne anfängt. Bewährt haben sich Rhododendren oder Kirschlorbeer. Auch Bambus lässt sich in Kübeln halten. Rankgewächse sind ebenfalls möglich. Spaliere bilden eine weitere Alternative, die aber ebenfalls viel Zeit und Pflege erfordert. Viele Gehölze lassen sich an Spalieren ziehen und so in fast jede beliebige Form bringen. Zieht man sie dichter, wirken sie wie eine schmale Hecke. Sie können sie aber auch lockerer formieren und Durchblicke zulassen. Das Erziehen erfordert dabei nicht mehr Arbeit als das häufigere Schneiden einer normalen Hecke.

Hier wird wieder gebunden, gebohrt und geschraubt

Sichtschutzmatten und Holzelemente bieten weitere Möglichkeiten, einen schnellen Sichtschutz zu installieren. Beide sind entsprechend vorgefertigt und in unterschiedlichen Längen und Breiten erhältlich. Die Sichtschutzmatten benötigen in der Regel einen tragfähigen Untergrund wie beispielsweise einen Zaun, auf dem sie mittels kleiner Kunstststoff- oder Drahtschlaufen befestigt werden. Hier gehören Schilfrohrmatten wohl zu den beliebtesten Sichtschutzmatten schlechthin. Sie sind leicht und dabei sehr widerstandsfähig gegen Witterungseinflüsse. Dazu Farnmatten oder etwas haltbarer Weidenmatten, die ebenfalls ein Klassiker sind.

Sichtschutzmatten sind in sowohl in Naturmaterialien als auch in Kunststoffen in sehr vielen Ausführungen und Farben erhältlich. Auch hier ist Ihr Geschmack ausschlaggebend. Ist ein Zaun als Abgrenzung der Terrasse bereits vorhanden, sind die Schutzmatten sehr schnell und unkompliziert über Schlaufen angebracht. Für Holzelemente ist der Aufwand etwas größer, da hier zunächst Haltepfosten gesetzt werden müssen. Je nach Untergrund über Bodenhülsen in die Erde oder per Dübel und Schrauben mit entsprechender Halterung in Stein.

Wichtig: die Pfosten sicher im Boden zu verankern, denn bei Sturm müssen sie starke Kräfte aufnehmen. Am besten eignet sich hierfür ein Betonfundament. Sie können aber natürlich auch Eindrehanker verwenden. Hier ist es allerdings recht schwierig, sie gerade auszurichten. Das funktioniert bei den einbetonierten Ankern einfacher.

Wenn die Pfosten gesetzt sind, können die Holzelemente, meistens Holzgeflecht, einfach an den vorhandenen Halterungen am Pfosten verschraubt werden. Holzelemente bilden eine recht stabile Verbindung mit den Pfosten, die zudem gute 10 bis 15 Jahre, bei regelmäßiger Pflege über Holzschutzlasuren (ca. alle zwei bis drei Jahre) überstehen. Sichtschutzmatten genauso, wie Holzelemente sind, was die Kosten angeht absolut überschaubar. Hier bieten die Hersteller zum Teil nach laufenden Metern oder nach Größe und Material der Holzelemente an. Ein Sichtschutz aus beiden Materialien auf cirka 8 m Breite gerechnet liegt zwischen 80,- und 250,- Euro, in den jeweilig günstigsten Ausführungen. Auch hier können Sie je nach Material, wesentlich mehr anlegen.

Sichtschutzzäune aus Holz, eine gemauerte Sichtschutzwand oder Pergola-Elemente mit Kletterpflanzen sind dauerhafte Lösungen für die Terrasse. Dabei ist es in der Regel egal, ob die Pflanzen ihr Laub im Winter abwerfen, denn bei Eis und Schnee wird niemand auf der Terrasse sitzen. Richtig schön wird es auf der Terrasse mit einer Kombination aus Pflanzen und Sichtschutz, wenn Beete mit Gräsern und Stauden, Pergolen oder Hecken einen schützenden Rahmen geben. Die schmalere und schnellere Alternative sind Holzpalisaden oder Holzspaliere – mit und ohne Kletterpflanzen – sowie Zäune aus Bambus, Weide oder Reisig. Gabionen aus Sandstein wirken massiver, bieten aber zusätzlich sogar etwas Lärmschutz. Wie Sie sich auch entscheiden, letztendlich muss es Ihnen gefallen und zum Rest Ihrer Terrasse passen.

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